Lachende Unternehmen

Geld macht glücklichon April 23rd, 2012No Comments

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der letzten Woche hat die Mi Ka Do wiederholt Angebote erhalten unsere Dienstleistungen in den Strukturen Multi-Level-Marketing (MLM) einzubinden.

Die Mi Ka Do glaubt an lachende Unternehmen, an Mandanten, die gerne wieder kommen, positiv reden und uns aktiv (Mund-zu-Mund-Marketing) empfehlen. Wir verkaufen keine Dienstleistungen über selbständige Vertriebspartner als Zwischenhändler an den Endkunden. Uns ist es wichtig mit Anderen ins Gespräch zu kommen. Unsere Mandanten können nur begeisterte Mandanten sein, wenn wir in unserem Netzwerk authentische und enthusiastische Kooperationspartner haben.

Anne M. Schüller, führende Expertin für das neue Empfehlungsmarketing, hat 15 Tipps zusammengestellt, die helfen, bei anderen ins Gespräch zu kommen.

Wer bei potenziellen Kunden ins Gespräch kommen will, kann grundsätzlich zwei Wege zum Ziel beschreiten: die kostenintensive Eigenwerbung oder das kostengünstige Empfehlungsmarketing. Allerdings wird nur derjenige weiterempfohlen, dessen Angebote herausragend sind – und der uns darüber hinaus sympathisch ist. Denn mit einer Empfehlung will man sich selber schmücken können – und anderen Gutes tun. Wer Mittelmaß bietet und/oder wen wir nicht leiden können, den empfehlen wir nicht.

Doch selbst, wenn alle Voraussetzungen bestens sind, denken Kunden nicht immer vollautomatisch daran, einen Anbieter positiv ins Gespräch zu bringen. Deshalb heißt es, seine Kunden ein wenig zu impfen. Dies sollte so elegant wie möglich geschehen. Wie Sie dabei vorgehen können? Zum Beispiel so:

1. Werden Sie zunächst selbst als Empfehler aktiv. Suchen Sie nach empfehlenswerten Leistungen in Ihrem Umfeld und beginnen Sie, Empfehlungen auszusprechen. So erfahren Sie am ehesten, wie man sich als Empfehlender fühlt und wie das Empfehlen im Einzelnen wirkt. Ganz sicher werden die so Begünstigten Ihnen das bei Gelegenheit mit einer Empfehlung vergelten.

2. Bringen Sie gezielt Unterhaltungen in Gang, die das Thema Empfehlen zum Inhalt haben. Achten Sie dabei auf Informationen, die Empfehlungschancen beinhalten. Und fragen Sie – verknüpft mit einer plausiblen Begründung – systematisch nach Empfehlungsadressen („Wir möchten expandieren. Inwiefern kennen Sie jemanden, der sich für unser Angebot ebenfalls interessieren könnte?“).

3. Bitten Sie ihre Kunden, Sie zu empfehlen. Wie das geht? Einen Händler hörte ich einmal folgendes sagen: „Ach übrigens, wenn Sie mit uns zufrieden waren, dann sagen Sie es doch bitte den anderen. Und falls Sie mal nicht so zufrieden sind, dann sagen Sie es bitte gleich mir.“

4. Erweitern Sie Ihren Kontaktkreis – und bringen Sie sich dabei gezielt ins Gespräch. Bleiben Sie auf Veranstaltungen, Kongressen und Messen nicht bei den Leuten stehen, die Sie schon kennen. Machen Sie es sich bei Events zum Prinzip, höchstens zehn Minuten mit den gleichen Personen zu plaudern. Und: Gehen Sie nicht alleine zum Essen.

5. Legen Sie sich eine pfiffige Vorstellung zu, damit man sich schnell an Sie erinnert – und über Sie wohlwollend spricht. Ein würdiger Professor machte das so: „Mein Name ist … und ich bin Gehirnforscher. Das heißt, ich habe die Gebrauchsanweisung für Ihr Oberstübchen.“ Der Mann wusste: Sich auf solche Weise interessant zu machen, ist der Knackpunkt, um interessant für andere Menschen zu sein. Nur wer Eindruck macht, weil er etwas ganz Besonderes ist oder hat oder kann und damit in guter Erinnerung bleibt, wird weiterempfohlen.

6. Nehmen Sie viele Einladungen an. Zeigen Sie sich in der Öffentlichkeit, gehen Sie auf lokale Feste, engagieren Sie sich in Vereinen oder wohltätigen Einrichtungen. Wenn Sie überall präsent sind, wird auch über Sie gesprochen. Empfehlungen sind Vertrauenssache. Und Vertrautheit festigt Vertrauen.

7. Engagieren Sie sich im Social Web. Gute Blog- und Twitterbeiträge werden gerne verlinkt. Und jeder Link ist wie eine kleine Empfehlung. Werden Sie auch in Internetforen aktiv und bringen Sie dort Ihre sachkundige Meinung vor. Kommentieren Sie die Blogeinträge anderer und fachliche Beiträge bei Facebook und Google+. Eine ganz wichtige Regel dabei: Halten Sie sich bei alldem mit Eigenwerbung zurück. Glänzen Sie lieber durch Fachkompetenz.

8. Legen Sie sich Empfehlungsgeschichten zurecht, die Sie im Kundengespräch unterbringen können. Die wirkungsvollsten Geschichten sind wahre Geschichten über den erfolgreichen Einsatz Ihrer Leistungen. Erzählen Sie beispielsweise von einem Kunden, der durch Ihr Produkt einen neuen Markt erobert hat und so sein Glück machte. Schildern Sie in allen Facetten, wie sich das im Einzelnen zugetragen hat. Erzählen Sie von seinen Zweifeln am Anfang, von seinem Abwägen, auch von den ersten Hindernissen und schließlich vom Durchbruch. Und erwähnen Sie dann beiläufig, dass dieser Kunde durch eine Empfehlung auf Sie aufmerksam wurde.

9. Verknüpfen Sie Exklusives mit einem kleinen Geheimnis. Geheimnisse werden bekanntlich sofort weitererzählt. Erfinden Sie ein Codewort, das den Weg zu einem Rabatt, zu einem Sonderangebot oder zu einer besonderen Serviceleistung freimacht und erläutern Sie, warum nur die ausgewählte Zielgruppe dieses Codewort erhält (Geburtstag, Stammkunde, Teilnehmer an einem Event …). Man wird Ihr Codewort an gute Freunde verraten? Genau das ist der erwünschte Effekt! Klar, Sie werden etwas dafür hergeben müssen, doch bedenken Sie: Klassische Neukundenwerbung ist viel teurer.

10. Tun Sie Dinge, die überraschend, einzigartig anders, faszinierend, spektakulär und in Ihrer Branche noch nie dagewesen sind. Sorgen Sie dabei vor allem für emotionale ‚Berührungen‘. Eine geniale Idee, die unauslöschlich mit Ihrem Namen verbunden ist, hält vielleicht ewig. Meist ist es allerdings eine Summe von Kleinigkeiten, die Sie empfehlungswert macht. ‚Pieces of conversation‘ nennen die Amerikaner das. „Wir liefern unseren Kunden in kleinen Stückchen Konversationsmaterial, das sie in die Gespräche im Bekanntenkreis einfließen lassen können“, sagt Klaus Kobjoll. So hängt abends am Restaurant-Ausgang seines Hotels Schindlerhof eine Liste mit den Radarfallen im Umkreis von 30 Kilometern. Und das ist nur ein Detail von vielen.

11. Werden Sie zum Stadtgespräch, beispielsweise durch eine verrückte Aktion auf der Straße oder anderswo, die von Zeitungsreportern oder Fernsehkameras eingefangen werden kann. Dies nennt man dann Guerilla-Marketing. Das machte der Eichborn Verlag auf der Frankfurter Buchmesse 2009. Um das runderneuerte Corporate Design einem breiten Publikum vorzustellen, wurde das Verlagslogo, eine Fliege, zu einem lebendigen Werbeträger. 200 narkotisierten echten Fliegen wurden kleine Banner mit Biowachs ans Hinterteil geklebt. Nach ihrem Erwachen flogen diese dann in den Messehallen herum. Die ganze Aktion wurde gefilmt, bei YouTube gepostet und über eine Million Mal angeklickt.

12. Halten Sie Fachvorträge über Ihr Wissensgebiet. Veranstalten Sie dazu offene Info-Abende. Oder nehmen Sie Kontakt mit IHKs, Kongressveranstaltern, Verbänden, Wirtschafts- und Marketingclubs auf. Sie alle sind ständig auf der Suche nach guten Referenten mit spannenden Themen. Konnten Sie beeindrucken, sorgt dies für reichlich Gesprächsstoff im Umfeld der Zuhörer – und damit auch für Weiterempfehlungen.

13. Wenn Sie eine Kundenveranstaltung planen: Bitten Sie jeden Ihrer Kunden, eine interessierte Person mitzubringen, die noch nicht Kunde ist. Laden Sie auch Multiplikatoren ein. So können begeisterte Kunden mit Interessenten über erfolgreich abgewickelte Projekte plaudern und Sie (hoffentlich) in den höchsten Tönen loben. Dies verschafft Ihnen eine breitere Öffentlichkeit und sicher neues Geschäft. Die Nienstädter Steuerberater-Sozietät Hitzemann & Kretschmer, auf deren Schaumburger Unternehmertag ich einen Impulsvortrag hielt, bekam auf diese Weise gleich sechs neue Mandanten.

14. Sammeln Sie während einer Veranstaltung gezielt Visitenkarten für das Follow-up. Finden Sie einen Aufhänger, um sich noch mal ins Gespräch zu bringen: durch einen Presseartikel, eine witzige Zusammenfassung der Ereignisse, digitalisierte Fotos, ein Audio- oder Video-Podcast, die Powerpoint-Präsentation des Starredners, positive Statements zum Geschehen – und kommunizieren Sie dies mit Emsigkeit. So schickt Lydia Steffenhagen nach Netzwerkveranstaltung zusammen mit ihrer “Schön-das-wir-uns-getroffen-haben-Mail“ einen meiner Empfehlungsmarketing-Fachartikel mit – und erhält dafür dankbaren Rücklauf.

15. Fragen Sie bestehende Kunden nach ihrer Empfehlungsbereitschaft („Inwieweit können Sie sich vorstellen, uns weiterzuempfehlen?“). Und fragen Sie alle neuen Kunden, wie sie auf Ihre Angebote aufmerksam wurden. So ermitteln Sie Ihre Empfehlungsrate. Sie ist die wichtigste betriebswirtschaftliche Kennzahl und sollte im Businessplan ganz weit vorne stehen.

Ein Tipp noch zum Schluss: Bauen Sie sich eine Empfehlungsdatenbank auf. Sie enthält nicht nur die Daten und Fakten, die zu den von Ihnen identifizierten Empfehlern gehören, sondern auch die so wichtigen emotionalen Details. Gerade das Wissen um kleine Schrullen, geliebte Hobbys und familiäre Besonderheiten sorgt manchmal für den entscheidenden Anknüpfungspunkt, aus dem sich dann gute Empfehlungsmöglichkeiten ergeben.

Diese Checkliste von der Expertin für Loyalitätsmarketing und weitere wertvolle Informationen finden Sie bei Anne M. Schüller.

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen zum Thema „Empfehlungsmarketing“, gern moderieren wir hierzu auch ein persönliches Treffen.

Eine Woche mit viel Humor wünscht Ihnen,

Ihre Karla Vorwerk

Denkrichtung ändern

Geld macht glücklichon April 16th, 2012No Comments

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

da habe ich doch den Newsletter am vergangenen Sonntag nicht verteilt, das war eine Freud’sche Fehlleistung. Ich hatte ihn zu Ostern zu gut versteckt. Ich möchte diese Arbeitswoche mit einem Zitat von Edward de Bono beginnen:

Im Nachhinein ist jede gute Idee logisch, aber um dorthin zu gelangen, muss man die Denkrichtung ändern.

Edward de Bono gilt als einer der führenden Lehrer für kreatives Denken. Er hat eine Vielzahl von Techniken entwickelt, die helfen sollen, neue Ideen zu finden und sich aus eingefahrenen Denkmustern zu lösen.

Ideen finden, Entscheidungen fällen und Probleme lösen

Beim Lösen von Problemen, dem Suchen nach neuen Ideen und bei Entscheidungen fällen drehen wir uns häufig im Kreis. Warum? Weil wir meistens alle Dinge nur aus einer einzigen Perspektive betrachten.

Mit der 6-Hüte-Methode (Six Thinking Hats) von Edward de Bono haben Sie die Möglichkeit einen Sprung nach vorne zu machen. Knöpfen Sie sich Ihre Aufgaben strategisch vor und betrachten Sie diese aus sechs verschiedenen Blickwinkel. Ausgangspunkt dafür sind sechs Hüte in verschiedenen Farben, die jeweils für einen Blickwinkel stehen. Setzen Sie sich gedanklich die verschiedenen farbigen Hüte auf und beantworten sich die jeweiligen Fragen.

Weißer Hut: Objektivität und Neutralität

Der weiße Hut steht dafür, Informationen zu sammeln, ohne sie zu werten. Wer den weißen Hut aufsetzt, ist einem Computer ähnlich: nun zählen nur die nackten Fakten und Zahlen. Versuche mit dem weißen Hut auf dem Kopf dich konsequent freizumachen von allen Emotionen oder Urteilen – keine Angst, du musst deine Gefühle ja nicht für immer wegschieben, denn mit einem anderen Hut kannst du alle eine Gefühle rauslassen! Der Träger des weißen Huts verschafft sich einen objektiven Überblick über alle verfügbaren Daten und Informationen – vollkommen unabhängig von der persönlichen Meinung. Dieser Hut wird häufig zu Beginn einer Diskussion oder eines Prozesses aufgesetzt, um einen ersten Überblick zu erhalten.

Roter Hut: Bauch und Gefühle

Ganz im Gegensatz zum weißen Hut steht der rote Hut nun für Emotionen. Lasse alle Gefühle zu, die in dir sind. Gemeint sind sowohl positive als auch negative Gefühle, wie z.B. Ängste, Freude, Zweifel, Hoffnungen, Frustration oder was auch immer. Zusätzlich geht es hier aber auch um “allgemeine” Ansätze, wie z.B. Intuition. Lasse mit dem roten Hut immer deinen Bauch sprechen, nicht den Kopf. Als Träger des roten Hutes kannst du alles äußern, was du in dir fühlst, unabhängig davon, wie klar du es artikulieren kannst oder ob die anderen in der Gruppe etwas damit anfangen können. Alles Diffuse, alles Gefühlsmäßige kann mit dem roten Hut ausgesprochen werden, ohne dass du dich rechtfertigen musst.

Schwarzer Hut: Risiko und Gefahren

Beim schwarzen Hut geht es darum, die objektiv negativen Aspekte des Problems oder der Fragestellung zu finden. Dazu gehören Bedenken, Zweifel, Risiken, u.ä. – also alle sachlichen Argumente, die gegen ein Projekt bzw. eine Entscheidung sprechen oder die eine Fragestellung verneinen. Wer den schwarzen Hut aufsetzt, strebt an, objektiv (!) alle negativen Aspekte eines Themas herauszufinden, z.B.: “Gegen dieses Projekt spricht…”, “Die objektiv erkennbaren Gefahren unseres Vorhabens sind…” usw. Bringe hier aber bitte wirklich nur objektive Bedenken an und nicht deine persönlichen negativen Gefühle & Gedanken; diese werden mit dem roten Hut geäußert.

Malen sie schwarz! Denken Sie an die schlimmstmöglichen Varianten. Was könnte – theoretisch – an Katastrophen passieren, wenn Sie sich entscheiden? Welche objektiv begründbaren negativen Aspekte und Fakten gibt es? Welche Gefahren, Risiken, Unwägbarkeiten existieren? Spielen Sie den Advocatus Diaboli.

Gelber Hut: Alles positiv

Der gelbe Hut steht für das Gegenteil des schwarzen Huts: Hier geht es darum, das objektiv Positive zu entdecken. Wer den gelben Hut aufsetzt, hat die Aufgabe, Chancen oder Pluspunkte zu finden, aber auch realistische Hoffnungen und erstrebenswerte Ziele zu formulieren. Auch hier geht es wieder darum, die positiven Aspekte aus einer möglichst objektiven Sicht zu erkennen und nicht aus einer Gefühlsstimmung heraus (so gehört z.B. Euphorie zum roten Hut). Hier geht es auch noch nicht darum, Ideen zu entwickeln (grüner Hut), sondern um das Erkennen aller Aspekte, die für ein Projekt, eine Entscheidung oder eine Idee sprechen.

Grüner Hut: Fantasie und Kreativität

Dieser Hut steht für die Kreativität, für Wachstum und für neue Ideen. Wer diesen Hut trägt, begibt sich auf die Suche nach Alternativen. Der grüne Hut befähigt, über das hinauszudenken, was bereits getan wird oder angedacht ist. Mit dem grünen Hut kannst du Kreativitätstechniken einsetzen oder auch das Mittel der Provokation nutzen, um andere zum Widerspruch zu reizen. Träger des grünen Huts dürfen alles formulieren, was zu neuen Ideen und Ansätzen führt, unabhängig davon, wie verrückt oder unrealistisch die Ideen sind. Mit dem grünen Hut auf dem Kopf sind kritische Bemerkungen untersagt (dafür steht der schwarze Hut).

Blauer Hut: 5 Hüte verbinden – Dirigent sein

Der blaue Hut steht für Kontrolle und für die Organisation des gesamten Denkprozesses. Wer den blauen Hut trägt, begibt sich auf die sogenannte Meta-Ebene, blickt also von einem übergeordneten Punkt auf den gesamten Prozess und erlangt so einen Überblick. Die Aufgaben des Trägers des blauen Hut bestehen z.B. daraus, die Ergebnisse zusammenzufassen oder Entscheidungen darüber treffen, welche Hüte im weiteren Prozess überhaupt oder noch einmal aufgesetzt werden müssen. Oft wird dieser Hut am Ende einer Sitzung aufgesetzt. Es bietet sich aber auch an, dass eine Person den blauen Hut über den ganzen Prozess hinweg aufbehält und somit Moderator in der Besprechung, Diskussion oder Problemlösung ist.

Zum Schluss vergleichen Sie die Ergebnisse, die jeder „Hut-Gedanke“ gebracht hat. Gibt es noch offene Fragen? Was sind jeweils die Konsequenzen aus der Betrachtung mit den einzelnen Hüten? Und dann: Entscheiden und handeln Sie! Mit dem blauen Hut betrachten Sie den Prozess des Nachdenkens aus einer übergeordneten Ebene. Wie könnten Sie alle bisherigen Gedanken zusammenfassen? Haben Sie alle Hüte gleich berücksichtig? Gibt es offene Fragen? Was sind die Konsequenzen Ihrer Gedanken? Wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Diese Methode kann von einer Person allein oder innerhalb von Gruppen eingesetzt werden. Sie ist schnell zu erlernen und ohne materiellen oder organisatorischen Aufwand durchzuführen.

Es lohnt sich, ich wünsche Ihnen gute Ergebnisse und viele neue Ideen.
Erfolg braucht Mut, Ihnen eine kreative Woche,

Ihre Karla Vorwerk

Mentale und körperliche Blockaden überwinden

Geld macht glücklichon Januar 23rd, 2012No Comments

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie haben am vergangenen Sonntag den Newsletter vermisst – ich habe Ihre Nachrichten erhalten. Viele Wochen bin ich mit meinen Aktivitäten auf volle Last gefahren, dann in der absoluten Ruhephase –in der Nacht vom 11.01. zum 12.01.2012- hat mich ein Bandscheibenvorfall auf meinen niedrigsten Energiestand seit Jahren gesetzt.

Es soll nur eine kurze Erklärung für den nicht erschienen Newsletter am vergangenen Sonntag sein, keine Jammermitteilung. Ich arbeite nachhaltig an der Auflösung meiner mentalen und körperlichen Blockaden und verabschiede mich von einem großen Teil meiner Selbstlosigkeit. read more

XYZ-Typologie

Geld macht glücklichon Dezember 11th, 2011No Comments

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der dritte Adventsonntag zeigt uns hier in Berlin die kalte und etwas feuchte Schulter. Ein Grund mehr, die Gemütlichkeit und Wärme der „guten Stube“ zu genießen.

Bei meiner Recherche zum Buchstaben „X“ bin ich auf das Schweizer Institut Demoscope in Adligenswil http://www.demoscope.ch gestoßen, dieses Institut hat das Segmentierungsinstrument „XYZ-Typologie“ für die Gesamtschweiz entwickelt. read more

Unternehmensnachfolge

Geld macht glücklichon November 20th, 2011No Comments

Jährlich müssen nach Expertenschätzung über 2.000 Unternehmen schließen, weil die Nachfolge nicht oder nicht eindeutig geregelt ist. Dies trifft selbst Unternehmen mit guter Kapitalausstattung und ausreichender Liquidität, die lange erfolgreich waren. Entscheidend ist, gezielt und vor allem rechtzeitig die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Experten gehen davon aus, dass der gesamte Prozess der Übergabe etwa fünf Jahre dauert. Ein Unternehmen sollte so organisiert sein, dass jederzeit ein Nachfolger die Fäden aufnehmen kann. Den Zeitpunkt, an dem der Wechsel konkret ins Auge gefasst werden sollte, kann jeder Inhaber selbst erkennen, wenn er ehrlich mit sich ins Gericht geht. read more

Schlagen Sie eine Brücke zwischen Ihrer Spiritualität und Ihrer Arbeit

Geld macht glücklichon November 6th, 2011No Comments

Guten Abend,

als Ausdrucksformen der Spiritualität wurden mit Hilfe von Fragebogenkonstrukten mindestens 7 Faktoren differenziert:

  1. Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit
  2. Erkenntnis, Weisheit und Einsicht
  3. Transzendenz-Überzeugung
  4. Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz
  5. Bewusster Umgang (mit anderen, sich selbst und der Umwelt)
  6. Ehrfurcht und Dankbarkeit
  7. Gleichmut und Meditation.

read more

Network-Marketing

Geld macht glücklichon Oktober 2nd, 2011No Comments

Guten Abend,

ich habe als Filialleiterin einer Bank die Anfänge des Network-Marketing aus der Sicht der Finanzierung kennengelernt und in den Jahren als Unternehmensberaterin als Gründungsidee einiger meiner Mandanten.

Network-Marketing ist eine Form von Direktvertrieb, bei der die als Handelsvertreter tätigen Verkäufer bestrebt sind, eigene Vertriebs-Strukturen zu schaffen, um an der Provision der dazu akquirierten Verkäufer teilzuhaben. read more

Lösungsorientierte Beratung

Geld macht glücklichon September 18th, 2011No Comments

Guten Abend,

meist liegt der Schlüssel zur Überwindung von Krisen und Problemen beim Mandanten selbst. Er weiß nur nicht wo.Wir machen uns in der lösungsorientierten Beratung gemeinsam mit dem Mandanten auf die Suche, damit aus Krisen und Prob lemen neue Perspektiven werden.

Wir leben als Menschen nicht allein sondern sind eingebunden in viele zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte wie z.B. die Herkunftsfamilie, die Partnerschaft, das Kollegenteam, die Mitarbeiter und der Freundeskreis, deren Mitglieder in engem Austausch untereinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Dieses Miteinander kann anregend und bereichernd sein, manchmal aber auch behindernd oder belastend. Auch der Mangel an Zugehörigkeit kann als problematisch erlebt werden. read more

Jahresringe

Geld macht glücklichon September 5th, 2011No Comments

Guten Morgen,

ich hatte in der vergangenen Woche mit einem jungen, talentierten Mann einen Termin, wir haben uns über unsere „Jahresringe“ ausgetauscht und wollen diese „Jahresringe“ natürlich in der Mi Ka Do umsetzen.
In unserer Zusammenarbeit definieren wir „Jahresringe“ wie folgt:

“Die Jungen laufen schneller, aber die Älteren kennen oft die Abkürzungen”

Wir alle kennen den Begriff „Jahresring“, ein Jahresring spiegelt die verschiedenen Entwicklungsphasen in einer Vegetationsperiode eines Baumes (Tagebuch des Baumes) wieder. Diese Entwicklungsphasen, also Jahresringe finden auch Anwendung in unserem privaten und beruflichen Leben. read more

Humankapital, das unterschätzte Unternehmensvermögen

Geld macht glücklichon August 21st, 2011No Comments

Guten Abend oder fast schon guten Morgen,

es ist heute spät, ja meine Vorbereitungen für die kommende Woche haben mich heute doch etwas länger beschäftigt.

Humankapital, das unterschätzte Unternehmensvermögen!

Viele Beschäftigte klagen über immer mehr Stress und zu wenig Anerkennung vom Chef. Dabei scheint vielen Unternehmen nicht klar zu sein, dass motivierte Mitarbeiter ihr wertvollstes Kapital sind. Eine Studie der Uni Saarbrücken bestätigt dies eindeutig.

2004 war der Begriff „Humankapital“ zum Unwort des Jahres gekürt worden. Nach Ansicht von Forschern hat er ein besseres Image verdient: Tatsächlich sei das Humankapital die wichtigste Quelle unseres Wohlstands. Und die Wissenschaftler schlagen Alarm, weil zu wenige Manager das erkannt hätten. Unter Humankapital verstehen Wissenschaftler die Summe der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in einem Unternehmen, d.h. ihr technisches und handwerkliches Know-how, ihr Wissen, aber auch ihre Kreativität und Leistungsbereitschaft.

Wenn Humankapital vernichtet wird, dann kann dies beispielsweise durch Entlassungen erfolgen. Es kann aber auch bedeuten, dass die Chefs es unterlassen, das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu fördern oder dass im Unternehmen eine Arbeitsatmosphäre geschaffen wird, die lähmt statt motiviert.

Die Lage ist offenbar dramatisch: Die Hälfte der 30 im deutschen Aktienindex DAX notierten Unternehmen hat im Zeitraum von 2005 bis 2006 Humankapital im Wert von fast neun Milliarden Euro vernichtet. Das haben Forscher des Saarbrücker Instituts für Managementkompetenz berechnet. Mit einer eigens entwickelten Formel können sie anhand von Geschäftsberichten herausfinden, wie viel oder wenig eine Firma in die Mitarbeiter investiert.

30 Prozent mehr Gewinn möglich

Zufriedene Mitarbeiter bringen zufriedene Kunden und das steigert den Gewinn. Das klingt simpel, ist aber noch längst nicht in allen Unternehmen angekommen. Dabei lässt es sich in harten Euro berechnen, wie stark ein gutes Betriebsklima und engagierte Mitarbeiter am Gewinn eines Unternehmens beteiligt sind.

Arbeitsplatzexperten vom “Great Place to Work Institute” haben im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums genau das getan. Fast 40.000 Mitarbeiter aus über 230 Unternehmen wurden befragt: “Wie zufrieden sind sie mit Ihren Arbeitgeber? Vertrauen sie diesem und identifizieren sie sich mit dem Unternehmen?” Gleichzeitig wurden die Erfolge der Firmen untersucht.

Das Ergebnis, so Instituts-Geschäftsführer Frank Hauser, sei eindeutig. Ein angenehmes Betriebsklima sei Geld wert: Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Engagement bestimmten den Unternehmenserfolg mit bis zu 31 Prozent.”

Die Schlacht um die Talente

Wer sich zu den besten 100 zählen kann oder gar einen Spitzenplatz erringt, kann mit diesem Pfund wuchern – bei Kunden, Anlegern und potenziellen zukünftigen Angestellten. Letztere für ein Unternehmen zu gewinnen wird in der schrumpfenden Gesellschaft immer wichtiger werden. Wer in der “Schlacht um die Talente”, die in unserer Wissensgesellschaft schon in vollem Gange ist, gewinnen will, sollte sich nach innen und außen als guter und fairer Arbeitgeber präsentieren. Sonst geht ihm die “Ressource Mensch” bald aus. Denn Angestellte können den Arbeitsplatz wechseln, wenn ein anderer attraktiver erscheint.

Das A und O für den guten Arbeitgeber

Für den “perfekten” Arbeitsplatz gibt es kein Patentrezept. Manche personalpolitischen Maßnahmen sind in der einen Firma besser geeignet als in der anderen, um ein gutes Betriebsklima zu schaffen. Ausschlaggebend für die Motivation der Mitarbeiter – da sind sich die Wissenschaftler einig – ist aber allen Instrumenten voran eine hohe Identifikation der Kollegen mit ihrem Unternehmen. Die kann man unter anderem erreichen durch einen glaubwürdigen und integren Führungsstil: Vertrauen in die Vorgesetzten ist der Schlüssel. Denn dann sind die Angestellten bereit, sich für den Erfolg der Firma zu engagieren.

Wer wissen möchte, ob das eigene Unternehmen besonders arbeitnehmerfreundlich ist und gut mit seinem Humankapital umgeht, kann sich beispielsweise folgende Fragen stellen:

Gibt es

  • eine Kantine – vielleicht sogar mit kostenlosen Menüs für Mitarbeiter?
  • Kinderbetreuungsangebote für den Nachwuchs im Betrieb oder in der Nähe?
  • Eine Betriebssportgruppe oder gar ein Fitnessstudio?
  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung?
  • Ein umfangreiches, allen Kollegen zugängliches Weiterbildungsprogramm?

Und wie sieht es im Alltag aus?

  • Kann man seine Arbeitszeiten flexibel und selbstverantwortlich steuern?
  • Ist die technische Ausstattung Ihres Arbeitsplatzes so, dass Sie Ihrer Tätigkeit optimal nachgehen können?
  • Bespricht der Chef mittel- und langfristige Ziele des Unternehmens und mögliche Stufen in Ihrer eigenen Karriere mit Ihnen?
  • Vertrauen Sie Ihren Vorgesetzten und sind Sie stolz für und mit diesen zu arbeiten? Und wollen Sie weiterhin in dieser Firma arbeiten?

Trifft nichts und nur weniges auf Ihre Firma zu? Dann könnte das ein Hinweis darauf sein, dass die Chefs gerade Humankapital vernichten. Das bedeutet, sie übersehen das Potenzial ihrer Mitarbeiter, unterlassen es, dieses zu fördern oder schaffen eine Arbeitsatmosphäre, die lähmt statt motiviert.

Ein Trost: Es gibt Gegenmaßnahmen. Moderne Unternehmensberatungen können Instrumente für ein besseres Personalmanagement nennen – und bei deren Implementierung begleiten. Am wichtigsten ist jedoch, dass es ein Einsehen der Geschäftsführung des Unternehmens gibt, dass eine neue Arbeitsplatzkultur in der Firma etabliert werden muss.

Wir machen uns morgen auf den Weg nach Hamburg und sind schon gespannt ob in dem Unternehmen Humankapital eingesetzt wir. Einen fröhlichen Start in die neue Woche,

Ihre Karla Vorwerk