Recht

36-Datenschutz &  Sicherheit

 

 

 

 

 

37-Wirtschaftsrecht

Jede unternehmerische Tätigkeit vollzieht sich in einem Rechtsrahmen, den jede Unternehmerin und jeder Unternehmer kennen sollte.

Das betrifft zunächst die rechtliche Form, die jedes Unternehmen (automatisch oder gewollt) annimmt und mit der es am Wirtschaftsleben und am Rechtsverkehr teilnimmt. Die Rechtsform wirkt sich unter anderem auf Haftungsfragen und das Recht von Gesellschaftern zur Geschäftsführung aus. Wirtschaftsleben und Rechtsverkehr sind wiederum bestimmt durch eine Reihe von weiteren Rechtsbereichen und rechtlichen Vorgaben (z.B. zu Verträgen).

Als Unternehmerin bzw. Unternehmer müssen Sie sich mit einer ganzen Reihe von rechtlichen Vorschriften auseinander setzen.

Die wichtigsten rechtlichen Vorschriften betreffen

  • das Handelsgesetz
  • die Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
  • das Arbeitsrecht
  • Gewährleistung, Garantie, Produkthaftung
  • Patente und Schutzrechte
  • Prokura und weitere Vollmachten
  • das Vertragsrecht

Beratung und Hilfe

Viele rechtliche Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Juristische Konflikte können zudem weit reichende Folgen haben. Holen Sie sich daher Rat und Hilfe. Erste und allgemeine Beratungen bieten die Kammern an. Suchen Sie im Zweifelsfall die Unterstützung eines Rechtsanwalts oder Steuerberaters. Die folgenden Informationen ersetzen in keinem Fall eine Rechtsberatung. Bitte nutzen Sie auch die Informations- und Beratungsangebote der Kammern.

 

38-Mediator & Ombudsmann

 

 

 

 

 

39-Insolvenzrecht

Jede Unternehmenskrise ist auch eine persönliche Krisensituation. In der Regel springen die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme sehr schnell in den privaten Bereich über. Fehlt das Geld im Unternehmen um fällige Rechnungen zu bezahlen, fehlt es auch im privaten Bereich, um den Haushalt finanziell aufrechtzuerhalten. Sehr schnell landen auch für diesen Bereich die ersten Mahnungen im Briefkasten, weil die private Entnahme aus dem Unternehmen gekürzt werden muss. Das Wichtigste ist, die Nerven zu behalten. Das ist leichter gesagt als getan.

Ordnung ins Chaos

Wichtig ist, Ordnung in das herrschende Chaos zu bringen. Dazu gehört zunächst ein Kassensturz, eine Prioritätenliste der wichtigsten Schulden und ggf. die Stundung ausstehender Zahlungen. Dies gilt sowohl für den geschäftlichen als auch privaten Bereich.

Insolvenz ist auch 2. Chance

Es hilft zudem, sich – ggf. mit professioneller Hilfe vorzustellen – was passiert, wenn es schief geht. Wenn man z.B. weiß, dass die Insolvenz eines Unternehmens nicht dessen Ende ist, sondern mittlerweile eine Sanierungsmöglichkeit bedeutet, wird manche Sorge geringer. Wer sich beruhigt hat, kann sich weitaus effektiver an die Krisenbewältigung begeben.

Quelle: Frank Wiedenhaupt, Schuldnerberatung Berlin-Neukölln

Mehr Geld trotz Insolvenz

 

40-Notariat