Finanzen
Informationen bilden ab, was sich im Unternehmen tut und wie erfolgreich es ist. Das Management braucht diese Informationen, um Ziele zu planen und um das Unternehmen zu steuern. Kapitalgeber wollen wissen, was aus ihrem Geld wird. Dazu werden spezifische Berichte erstellt, in denen die gewünschten Informationen stehen. Sie reichen von einfachen Zahlenreihen bis hin zu schicken Geschäftsberichten.
Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein ausgewogenes Kennzahlensystem für die Unternehmensplanung und Unternehmenssteuerung – insbesondere aber auch für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien. Das Management kann mit dem Kennzahlen-Cockpit einer BSC erkennen, ob es mit seiner Strategieumsetzung auf Kurs ist. Entscheidend ist: Es werden nicht nur finanzielle Erfolgsfaktoren betrachtet, sondern auch kunden- und prozessbezogene Kennzahlen sowie die Lern- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens.
Jede Unternehmung birgt ein Risiko. Wer kein Risiko eingeht, handelt genauso verantwortungslos wie derjenige, der jedes Risiko ignoriert. Deshalb gilt es Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen. Daraus können Entscheidungen abgeleitet werden, um Gefahren abzuwehren und sich im Wettbewerb Vorteile zu verschaffen. Nicht zuletzt erwartet der Gesetzgeber von Unternehmen Maßnahmen zum Risikomanagement.
Als Unternehmerin bzw. Unternehmer müssen Sie Steuern bezahlen. In der Regel handelt es sich dabei um Umsatz- bzw. Vorsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder Körperschaftsteuer.
Kennen sollten Sie darüber hinaus auch die so genannte Kleinunternehmerregelung, die unter bestimmten Umständen eine Befreiung von der Umsatzsteuer vorsieht. Ziehen Sie am besten für alle steuerlichen Fragen einen Steuerberater zu Rate. Er hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden und erleichtert Ihnen die Arbeit.
Übrigens: Auch das Finanzamt hilft bei der Klärung steuerlicher Fragen. Es kann allerdings keine tiefgehende individuelle Beratung vergleichbar zu einem Steuerberater leisten. Für die Erteilung einer verbindlichen Auskunft muss außerdem eine Bearbeitungsgebühr entrichtet werden.
Übersichten Steuern und Versicherungen
Das unternehmerische Risiko, das Unternehmerinnen und Unternehmer tragen müssen, kann niemand versichern. Vorsorge gegen Schäden, die z. B. durch Einbruch, Wasserrohrbruch oder Fahrlässigkeit entstehen, sollte jedoch jeder Unternehmer und Freiberufler treffen. Der Traum vom eigenen Betrieb kann schnell platzen, wenn solche Pannen aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.
Übersichten Steuern und Versicherungen
Vom Umgang mit dem Thema “Finanzierung” hängt das Wohl und Wehe jedes Unternehmens ab. Dabei geht es vor allem um eine stimmige Finanzplanung: die Auswahl der richtigen Finanzierungsarten zur Liquiditätssicherung und für Investitionen sowie das strategisch richtige Verhalten beim Bankgespräch.
Die Finanzplanung stellt Ihr Unternehmen auf ein festes Fundament. Ziel ist es, Investitionen zu planen und zu finanzieren, die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen und die Rentabilität des Unternehmens zu erreichen.
Finanzierungsarten – Innenfinanzierung, Bankkredite, Förderprogramme … Kennen Sie alle wichtigen Finanzierungsarten?
Bankgespräch: Wie bereiten Sie optimal das Bankgespräch vor?
Förderung: Im Zentrum der öffentlichen Förderung stehen mittelständische Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.
Viele Unternehmer gehen mit ihrer Rechnungsstellung sorglos um. Sie schreiben Rechnungen spät und gehen dem Zahlungseingang nicht systematisch hinterher. Erst wenn es in der Kasse eng wird, kümmern sie sich um ihr Debitorenmanagement bzw. Forderungsmanagement. Dann kommt es darauf an, die betriebswirtschaftlichen Regeln und die gesetzlichen Bestimmungen zum Zahlungsverzug zu kennen und richtig anzuwenden.
Damit es gar nicht soweit kommt, sollte die Zahlungsfähigkeit der Kunden von Beginn an überprüft werden. Aber wer sich gerade über einen großen Auftrag freut, denkt leider selten daran, ob der Kunde das am Ende auch bezahlen wird.
Die Sicherung der Zahlungsfähigkeit ist das A und O einer krisenfesten Unternehmensführung und Finanzplanung. So manches Unternehmen gerät allerdings in Liquiditätsschwierigkeiten, weil
Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlen
unerwartete Ausgaben zu Buche schlagen
kein Überblick über anstehende Einnahmen und Ausgaben besteht.
Zudem führt die aktuelle Wirtschaftskrise dazu, dass Zahlungsausfälle zunehmen und Aufträge zurückgehen.
Es gibt aber dennoch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Liquiditätslage zu verbessern.
Die Immobilienbranche ist im Umbruch. So belebt sich das Geschäft zum einen durch die Erbschaftswelle und zum anderen sehen immer mehr Menschen in der Immobilie die geeignete Kapitalanlage, gerade für die Alterssicherung. Dadurch steigt der Bedarf an qualifizierter Beratung von Käufern und Verkäufern. Vor allem aber entsteht rund um die Immobilie ein großes Dienstleistungsangebot – bis hin zur Abwicklung von Finanzierungsangelegenheiten.
Die Immobilienwirtschaft ist ein wichtiger Sektor jeder Volkswirtschaft, der in hohem Maße interdisziplinäre Merkmale aufweist. Neben den grundlegenden betriebswirtschaftlichen Merkmalen sind es insbesondere
- rechtliche,
- volkswirtschaftliche,
- technische,
- soziale,
- ökologische und
- kulturelle
Aspekte, die die Immobilienwirtschaft beeinflussen und die wechselseitig von dieser bestimmt werden.
Die Kommunikation mit Ämtern und Behörden sowie Antrags- und Genehmigungsverfahren im Besonderen kosten gerade kleine Unternehmen viel Zeit (und damit Geld). So manchen Weg zur Verwaltung kann sich aber heute schenken: Viele Formulare können heute online ausgefüllt und eingereicht werden.
Gute Unternehmensführung bedeutet nicht zuletzt, Pflichten und Fristen nicht aus dem Blick zu verlieren. Fristverletzungen führen in aller Regel zu zusätzlichem Behördenaufwand und zu deutlichen Mehrkosten (z. B. durch fällige Gebühren).
Plötzlich ist die Krise da. Umsätze brechen ein, Gesetze wurden gebrochen oder die Umwelt wurde geschädigt. Hektik macht sich breit, das Management taucht ab, Banken, Kunden, Lieferanten und die Presse stehen drohend vor der Tür. Mit dem richtigen Krisenmanagement kann jeder vorbeugen. Wichtig ist, frühzeitig zu agieren, damit das Unternehmen nicht zu tief im Schlamassel versinkt.







